„Wir sind wieder wer!“ so gehört, vor der Guttenberg Affäre in Deutschland oder auch jetzt

nach der Royalen Windsor Hochzeit von William und Kate in England.

Was mag das für ein Gefühl der Identifikation sein?

Wenn dieses Flair einer Hochzeit des Adels oder der Action von Guttenberg, eine Masse in Euphorie versetzt und ein Ehrgedanke erzeugt wird?

Man wäre wer, Deutschland, England, für andere oder für einen selbst?

Ja wer denn, oder was denn?

Diese gestanzten Figuren der Weltbühne?

Nationalstolz durch Adel, passt in unsere Zeit der Oberflächlichkeit und Affektiertheit.

Man hört auch, wenn man das nicht mag, sei man neidisch oder gar kleinkariert.

Klar, so weltmännisch kann man dann nicht sein, wenn man diese Dinge hinterfragt, ja, ok damit kann ich leben.

Eigentlich ist das ganze Brimborium, klarer Selbstbetrug.

Man gaukelt sich eine Welt vor, in der die Dinge in „Ordnung“ sind.

Die Ordnung ist dann, die eigene Vorstellung oder der von den Medien erzeugte Ordnungsbegriff Scheinwelt.

Man ist dann Teil dieser „wunderschönen“ Scheinwelt.

Aus der die Protagonisten, meist selbst nicht unbeschadet herauskommen.

Das man selber dafür die Zeche bezahlen muss, wird geflissentlich übersehen bzw. ausgeblendet.

Das Schauspiel  heißt „Man ist wieder wer“.

Tut mir leid, aber da mag ich nicht mehr mitspielen.

Ich habe dafür kein Abonnement gekauft und das was ich nicht bestellt habe, möchte ich auch nicht bezahlen.

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