Die Welt der Großen und des Ungerechten spiegelt gerade der Fall der englischen Großbank Barclays wider.

Bei einem Brutto-Gewinn von 11,6 Milliarden Pfund

zahlt die Bank Barclays gerade nur 1% Unternehmenssteuer, nämlich 113 Millionen Pfund.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Barclays-mit-Traum-Steuersatz-article2660371.html

Diese Summe ergibt sich aus den Bankfilialen Verflechtungen in den Steuerparadiesen Jersey und Cayman Inseln.

Während ein Niedrigverdiener in Großbritannien 20 Prozent Steuern von seinem kargen Gehalt abdrücken muss.

Gesetzliche Mindestlöhne gibt es im Vereinigten Königreich seit April 1999.

Ab 2009 erhalten Beschäftigte einen Mindeststundenlohn von 4,83 GBP (ca. 5,24 EUR). Ja doch so viel!

Wie asozial und pervers ist das eigentlich?

Das nicht mehr Demonstrationen stattfinden, schreckt mich.

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Noch mehr darüber, dass kaum über die Demonstration über Barclays Steuererleichterungen berichtet wird.

Auch in der Lehman – Brothers Affäre hat Barclays zugeschlagen und sich das Sahnehäubchen einverleibt ohne das die Gläubiger was davon hätten.

Sind die Medien in England noch korrupter als bei uns?

Da fragt man sich, wem gehören die Banken und wer muss sie retten und warum?

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