Das Lamentieren eines Sohnes von Helmut Kohl ist ein Zeichen unserer Zeit.

Schnell mal über das ach so große Leid, ein Buch mit Schmalz zum Schneid.

Mit einem berühmten Vater im Schlepptau, funktioniert das wie gedruckt.

Klar ist es nicht leicht mit einem berühmten Vater, es gibt aber Länder in denen werden Kinder auf die Straße geschmissen, nach dem Motto „seh zu wie du alleine klar kommst“. Sie wären froh überhaupt einen Vater zu haben.

Ich denke es gib viele Kinder und Erwachsene die keine gescheiten Väter vorweisen können, aber deshalb jammern über das Leid der nicht erfahrenen Vaterliebe oder Mutterliebe?

Es gibt eben Menschen die sollten besser keine Eltern werden, die haben mit sich selbst schon genug zu tun.

Man kann denke ich heute schon froh sein, wenn man ein funktionierendes liebendes Elternteil sein eigen nennen darf.

Manchmal sind gar keine trostspendenden oder auch Unterhalt zahlende Vormunde da.

Diese Kinder entwickeln auch eine Überlebensstrategie die gut funktionieren kann.

Verbitterungen auf die Eltern, Mutter oder Vater die nicht so funktioniert haben, wie man sich das vorstellt, helfen hier nicht weiter.

Vorwürfe und Schuldzuweisungen machen uns nur unnötig krank und unzufrieden.

Deshalb ist es immer besser im Jetzt zu leben, als die Vergangenheit auszugraben und in ihr herumzuwühlen. Wenn man wenigsten Vergangenes sortieren könnte, aber vermischen sich nicht bisweilen eigene Wahrnehmungen mit Illusionen, so dass wir sie gar nicht in geeignete Schubladen stecken könnten?

Zukunft die man nicht weissagen und Vergangenheit die man nicht ändern kann, sind keine guten Wegbegleiter im Hier und Jetzt, in dieser Sekunde, während ich das schreibe und Du es liest.

Drum lebe jede Sekunde jetzt, als ob es die Letzte wäre…

Gebete schaffen Frieden!

 

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