ich hatte eigentlich gar nicht über ihn (reicher italienischer Schauspieler, momentane Rolle eines Ministerpräsidenten) schreiben wollen.

So etwas ignoriert man am besten, wenn es nicht im selben Land stattfindet, aber jetzt komme ich doch nicht drum herum.

Berlusconi ist ein Beispiel, warum die Menschen Personen der Politik und die Selbige nicht mehr ernst nehmen.

Ich denke auch nicht, dass die Italiener darauf besonders stolz sind, vielleicht einige unverbesserliche Machos oder die daraus ihren Nutzen ziehen.

Es ist denke ich, bei den meisten eher ein Akt der Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und Irritation?

http://www.zeit.de/2011/05/Italien?page=1

Wenn ein ganzes Land diese Respektlosigkeit vor dem Recht hinnimmt, was kann man daraus lernen?

Der Schlüssel liegt in uns Bürgern selbst.

Als Eltern/Frau Kinder so zu erziehen, dass Grenzen für alle gelten, ist wichtig.

Frauen aus den südländischen Kulturkreisen haben es durch die geformten Strukturen besonders schwer, die Zügel für ihre kleinen Machos im Zaum zu halten.

Ihr Umfeld signalisiert, Jungs sind stärker und dürfen alles.

Jedoch wird man nicht als Macho geboren, sondern erzogen, bzw. meist alleine gelassen, ohne Grenzen.

Eine starke Persönlichkeit erhält man nicht, wenn man andere unterdrückt, beiseite schiebt, beleidigt oder schlägt.

Als Frau oder Erziehungsberechtigter gibt man die Richtung der Kinder/Jugendlichen vor, wohin die Reise geht, das ist aber kräftezehrend, lohnt sich aber als Lebensleistung.

Respekt erhält man nicht durch eine lasche Erziehung oder momentane manchmal bequeme Hilflosigkeit.

Alle Kinder gleichermaßen Mädchen wie Jungs zu stärken, aber auch gleichzeitig Grenzen zu setzen und ihnen Respekt vor dem Wesen des anderen zu vermitteln, ist eine Kunst.

Der Staat erhält seine Stabilität aus dem Blickwinkel seiner Bürger/innen, klein und groß.

Wenn diese resignieren oder keinen Gros für Recht und Ordnung aufbringen, entsteht Chaos.

Mündige Bürger sind gefragt, vor allem auch, wenn man diese Schlagzeilen liest und manipulierte vorgefertigte Internet-Meinungsmache im Repertoire so mancher großen Firma ist:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Security-Firma-entwirft-Tools-zur-Meinungsmache-mit-Kunstfiguren-1193436.html

Es gibt kein Wohlstand für alle, ohne funktionierende Demokratie.

Sicherheit also Frieden und vor allem Rechtstaatlichkeit sind die Basis für funktionierende Systeme.

Jeder einzelne Bürger hat es in der Hand, wo das Schiff hinfährt, kneifen gilt nicht.

Unsere geistige Einstellung zeugt von uns und kann sich zur Überzeugung multiplizieren oder ins Gegenteil umschlagen und zur Resignation über die Systeme führen.

 

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Eine Antwort auf Das Ende der Machos

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