Ich kann diese Sozialneiddebatte der FDP nicht verstehen. Es wird immer Menschen geben die sich auf Kosten anderer versuchen einzurichten. Dies sollte uns aber nicht aufhalten, unseren Sozialstaat aufrechtzuerhalten. Die meisten Leute ohne Arbeit, würden gerne mit einem Beschäftigten tauschen. Der soziale Frieden ist maßgeblich dafür verantwortlich, sicher durch die Straßen zu ziehen. Soziale Gruppen auszuspielen ist der Ton von Aufrührer, die meistens nicht viel zu sagen haben. Genau wie die Linksparteien, eigentlich wie alle Parteien, die sich nur um ihre Quote scheren. Deshalb plädiere ich für Volksentscheidungen.
Apropos FDP, sie erinnert mich an die Verkäufer in den Luxusabteilungen der Kaufhäuser, in die ich mich letzte Woche verirrte. Da ich eine Markenbergwanderjacke suchte bzw. einer solchen, die Kapuze austauschen wollte. Das sollte sich jeder Mal antun. Als „No-Name“ Kleider tragender Mensch wird man von den Verkäufer/innen wie Luft behandelt. Reklamationsanfragen herstellerbedingt werden abgewimmelt und man merkt wirklich, dass man dort in dieser Abteilung nur stört. Arrogante Schnösel die sich wahrscheinlich schon einige Ihrer Möchtegern Kundschaft angepasst haben. Von Freundlichkeit keine Spur, von Herzlichkeit schon gar nicht. Die Atmosphäre ist so kalt, dass man merklich friert. Da muss man schon masochistisch veranlagt sein, um dort zu kaufen ;-(
Ich favorisiere den Nichtkauf alá „Sheena Matheiken“. Sie trägt ein Jahr lang das gleiche Kleid näheres unter http://theuniformproject.com.
Ich praktiziere das mit schwarzen Hosen seit 15 Jahren. Man kann sich auf naheliegende Dinge besser konzentrieren, wenn man nicht ständig im Kleiderschrank nach irgendwelchen Outfits kramen muss.
Außerdem entfällt das grauslige shopping. In Wirklichkeit benutzen die meisten Leute doch auch nur einige Teile ihres Kleiderschranks, nämlich ihre Lieblingsklamotten.

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