Die „ich habe dich betrogen und es tut mir leid“ Hype um die Teenystars Kristen Stewart und Robert Pattinson, hat mich zu diesem Artikel bewegt.

Wenn die Liebe kommt und eine Beziehung zwei Menschen zusammenschweißt, sind sie trotz allem individuelle Wesen, mit eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen. Daraus entsteht kein einzelner Organismus, auch wenn uns die Weltliteratur da gerne etwas anderes vorgaukeln möchte.

Mit dem notwendigen Segen kann daraus eine fruchtbare Beziehung entstehen, aber auch nur, wenn man dem anderen seinen Freiraum lässt.

 

Wenn ein Seitensprung oder eine Affäre die Beziehung belastet, ist das immer schmerzhaft für alle Beteiligten, doch man muss sich im Klaren sein,

wir besitzen Menschen nicht, auch nicht den Ehepartner.

Treue ist wertvoll, doch sollte sie immer auf freiwilliger Grundlage basieren. Nicht aus einem Zwang heraus.

Ich glaube, wenn man dem richtigen Partner begegnet und man die innerliche Reife besitzt, passieren diese Dinge automatisch.

Dann ist die gemeinschaftliche Treue ein Band das zusammenschweißt und Vertrauen die Basis, ohne die man nicht leben mag.

Diese 100% Verlässlichkeit und der gegenseitige Respekt spiegelt sich dann auch im Beziehungsgeflecht wieder.

 

Ein Seitensprung nur um es dem Partner „heimzuzahlen“ aus welchen Gründen auch immer, ist dort nicht zu finden.

Hauptsächlich hat der Betrug nichts mit dem betrogenen Partner an sich zu tun, aber meist mit dem Fremdgeher selbst.

Es sind eigene Defizite die kompensiert oder getilgt werden sollen, wenn man sich aus einer Partnerschaft verabschiedet oder gelegentlich entflieht.

Anerkennung die man glaubt im Partner nicht mehr zu erkennen, ist einer davon. Deshalb gehört zu einer guten Ehe auch ehrliche Selbstreflektion.

Guter Artikel über Beziehungsstörung in der Zeit Online

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