In jeder Glaubensrichtung findet man Menschen mit guter oder auch übler Gesinnung.

Ein Mensch mit Glauben, ist nicht automatisch ein guter Buddhist, Christ, Hindu, Jude, Moslem oder Zeugen Jehovas, genau wie bei den Atheisten.

Jeder Mensch hat gute und schlechte Eigenschaften, schwarz und weiß, gut und böse.

In der jeweiligen Religion, Gruppe oder auch Partei, lässt sich das eigene Fehlverhalten nur besser vertuschen und das Feindbild gegen andere besser koordinieren und ausleben.

Die am lautesten gegen andere Glaubensrichtungen wettern, haben erfahrungsgemäß am meisten zu verbergen und versuchen von ihrem eigenen Fehlverhalten abzulenken.

Ihr politisch korrektes Verhalten, ein heuchlerischer Akt der Selbstverstümmlung menschlichen Seins und dient nur einem Zweck, dem des Machterhalts.

In wenig seltenen Fällen, geht dies auch mit diplomatischem Geschick einher.

Die Medien, egal ob Zeitungen oder Fernsehen, predigen politisch korrektes denken, handeln und schreiben.

Dient aber eigentlich nur der Verkaufsförderung, damit keine Werbekundschaft vergrault wird.

Deshalb gilt in Zeitungen, nur politisch korrekt schreiben, aber mit der Verwunderung, warum dann niemand mehr Zeitungen kaufen mag und damit der Gegensatz zum tragen kommt, nämlich die Reduzierung der Werbekundschaft.

Gerade wurde in der Fernsehsendung  „BigBrother“  ein Mitspieler, wegen unkorrektem Verhalten (Nazi-Eklat wegen eines Witzes) aus der Tür des BigBrother Container verwiesen.

Ist nicht schade um die Sendung mag man denken, aber diese Vorgehensweise macht mich schon nachdenklich.

Es gibt ganz bestimmte Tabus bei uns, wie das 3.Reich, Kritik an Juden oder Ausländer, die dürfen in Deutschland nicht gebrochen werden.

Ich habe mich natürlich gefragt, warum das so ist.

Hier auch ein Beispiel der Sprachlosigkeit des heutigen Menschen, im Kommentarbereich noch nicht einmal Satire erkannt wird, dieser Hinweis dann extra in der Überschrift untergebracht werden musste:

 

Die Erhaltung angeblicher Tabus, fördert die zunehmende Sprachlosigkeit und ich denke das soll auch so sein.

Das ist auch eine Form des Machterhalts der Politik und der Menschen allgemein. Solange Menschen unsicher sind, was anzusprechen schicklich ist, begehren sie nicht auf.

Dieser Herdentrieb mitmachen zu müssen, fällt überall auf.

Im Artikel der Zeit: „Integrationsministerin Öney irritiert mit Türken-Thesen“ wird gleich wieder der Herdentrieb gesteuert mit der Aussage: „Die SPD-Politikerin macht in Stuttgart mit umstrittenen Aussagen über Türken auf sich aufmerksam. Ministerpräsident Kretschmann aber sieht darin kein Problem.“

Am besten fand ich da den Kommentar: Immer wird mit Gekränktsein und dem Vorwurf der Diskriminierung und des Populismus reagiert, nie mit Einsicht in die Problematik.

Ja, genau das ist es nämlich wie Tabuisierung wirkt: Nebulöse Einsichten in die Problematik werden gestreut. Keine Klarheit wird möglich gemacht.

 

Schreibe einen Kommentar