Internetmöglichkeiten Pornografie, Gewalt, Mobbing und auch dem im Fernsehen rund um die Uhr Intimitäten Austausch.

Diese Bilder der Perversion aus dem Kopf zu bekommen ist für viele sehr schwer bis unmöglich.

Kein Wunder, wenn Teenager dieser Welt sich zu Tode stürzen vor der Gefühlskälte oder alkoholabhängig ins Koma saufen. Zumindest die sensiblen Geschöpfe verkraften die digitale Welt der Erwachsenen sehr schlecht. Kinder haben nicht die feinen Filtermöglichkeiten die uns Erwachsene zur Verfügung stehen. Andere dagegen bleiben lethargisch und es bleibt trotzdem in der Psyche des jungen Menschen hängen.

Exzessive Konsumenten sind die Patienten von morgen, nicht nur was die Impotenz angeht, sondern auch die psychischen Hintergründe dieser Abgründe.

Die Satane dieser Welt werden mit diesem gepflanzten Geist noch viel Freude haben.

Gerade bei solchen Nachrichten 20-jährige verkauft ihre Jungfräulichkeit meistbietend, wird es mir speiübel. Das schlimme daran ist, dass die Presse sich drauf stürzt wie ein Tiger und es noch gierig vermarktet und somit gutheißt. Dann kann die ganze hässlich schmierige Palette des Boulevards  aufgefahren werden á la TV Diskussionsforum, Interviews von sogenannten Experten, pro und kontra Geplänkel und dergleichen.

Die Jugend wird mit dem Terror im Netz von Pornografie überschwemmt, ohne jeglich eingebaute Schranke vom Gesetzgeber.
Merkwürdigerweise terrorisiert man nur „normale“ Onlinehändler mit unsinnigen Vorschriften für Verbraucherschutz, damit die Großen im Geschäft ordentlich absahnen und die kleinen Händler das Nachsehen haben.

Pornografie und Gewalt dagegen ein Megageschäft und überall ohne Einschränkung erhältlich, selbst für die Kleinsten jederzeit abrufbar, ein Klick genügt auf dem die Volljährigkeit bestätigt wird .

 

Die Eltern selbst total überfordert oder einfach nur gleichgültig dem Problem gegenüber.

Bevor Eltern das nächste Mal bei McDonald 30 Euronen lassen, sollten sie lieber für das gleiche Geld einen Computerspezialisten die Kindersicherung installieren lassen.

Das beruhigt zwar nicht den Magen, dafür aber die Psyche.

Waffenschrank ist Pflicht, aber das gleiche sollte auch für die Pornosammlungen gelten, nicht nur für die virtuellen.

Ist es nur noch die Sucht die den Menschen antreibt? Sensationsgeilheit, Geld und noch mal Geld . .  .

Der Artikel in der Süddeutsche Zeitung Pornografie im Internet – Sex wie im Drehbuch beleuchtet das Thema sehr gut.

Pornografie vergleiche ich oft mit Actionfilme. Man(n) / Frau stürzt sich auch nicht aus dem Hochhaus wie Jackie Chan.
So gesehen haben Pornofilme mit dem realen Sex überhaupt nichts gemeinsam.

Unbeachtet auch die seelische Gesundheit der Sexschauspieler, obwohl schon volljährig, sind auch ihre Psychen meist angeschlagen.

Der Tod der «Emmanuelle» – Darstellerin Sylvia Kristel,  zeigt einmal mehr, dass diese seelenlose Schauspielerei der Darsteller, die Welt des zügellosen Scheins mit Drogen und Alkohol teuer bezahlt wird.

Mich persönlich langweilt Pornographie einfach und ich finde sie schlicht und ergreifend gefühlskalt, mechanisch und seelenlos.

Von Laotse gibt es eine passende Schrift:

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe macht gerissen
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch

und zum jetzigen Thema könnte man schreiben:

Sex ohne Liebe macht herzlos

 

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