Leistungsorientiert hört sich je nach Gusto, dynamisch oder überspannt geldgeil an.

Doch leistungsorientiert ist noch viel mehr, es ist die Antriebsfeder für den Mensch schlechthin.
Dort wo der Mensch leistungslos Dinge erwirbt, lauert der Niedergang.
Sobald der Mensch etwas für „umme“ (umsonst) bekommt, ist es wertlos.

Der Mensch braucht Hürden.

Man nimmt dem Mensch mit leistungslosem Dasein, jegliche Hoffnung auf Eigendynamik.
Im Kleinen ist es vielleicht das Taschengeld für die Kinder.
Im Großen der Beamtenapparat, wie z.B. regelmäßige Steuereinnahmen, auch der
Kommunismus ist dafür ein gutes Beispiel.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Leistungsempfang ohne Gegenleistung im Mensch eine Art Beruhigungspille aktiviert, die ihn lähmt.

Zum Teil würde dies auch die Überspanntheit, den Drogenkonsum oder auch die Psychiaterdichte für reiche leistungslose Menschen erklären.

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