Es ist wichtig das Homosexualität heute nicht mehr unter dem Pranger steht, zumindest  was die westlichen Staaten betrifft. Diese Rechtsunsicherheit in anderen Staaten macht Menschen erpressbar und führt somit zu Chaos, Gewalt und Willkür.

Verurteilen ist schnell, wenn man nicht selbst davon betroffen ist.

Für mich ist die Bibel keine tote Materie. Als bibelgläubiger Mensch habe ich eindeutig ein Problem mit der Bibelstelle, in der Gott Homosexualität ablehnt.
Da Gott der Einzige ist, der bis in den Grund der menschlichen Seele spiegelt und die Ausmaße für den Gesamtkomplex der Menschheit klar erkennt, ist es nicht falsch.

Also entsteht für einen bibelgläubigen Menschen mit Grundsätzen, ein Dilemma.

Ich habe mich mit einem Pfarrer unterhalten und er meinte, dass es wegen der Fortpflanzung in der Bibel geschrieben steht.
Die weitreichende geistige Sicht, bleibt dennoch.
Zum Beispiel durch Gleichmacherei der Geschlechter, wie Gendering und Unisex, schaffen eine scheinbar unüberbrückbare Barriere zwischen Mann und Frau, die eigentlich nicht existiert, wenn ein Zusammenhalt besteht und nicht durch Aufhetzung der Medien propagiert wird. Sie greifen damit direkt die Kernzelle der Familie an und somit die Fortpflanzung Leben.

Außerdem gibt einem die Studie „Gefährdung der Jungen von 1999“ gerade im Bezug auf Adoptionen zu denken und sollte nicht leichtfertig beiseite geschoben werden.
Wenn man dazu noch die unfassbare Pädophilienvergangenheit von Mitglieder des Arbeitskreises „Homosexuelle in der AL“ (AL war die Vorgängerinstitution der Berliner Grünen) nimmt, die jahrelang unbehelligt Jungs mißbraucht haben und wohl auch Politiker darin verstrickt waren, kann man sich eine Umsetzung von brutaler Willkür durch Institutionen vorstellen und man möchte sie von diesen Leute nicht umgesetzt sehen.

Das Interview im nachfolgenden Link, in dem Frau Stefanowicz ihre schwierige Kindheit mit einem homosexuellen Vater beschreibt, lässt einen am Adoptionsrecht [ver]zweifeln.

»Die gleichge­schlecht­liche ›Ehe‹ ist eine Täu­schung epischen Aus­maßes« – Interview mit Dawn Stefanowicz

Trotzdem möchte ich es mit den Augen Jesus Christus sehen, „wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein“ .

Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe im weltlichen Staat ist deshalb für den Zusammenhalt der Gesellschaft für Menschen zweckmäßig. Wenn auch das Adoptionsrecht angezweifelt werden sollte.

Kirchlicher Segen jedoch, kann es für gleichgeschlechtliche Ehen nicht geben, wenn sich die Kirche auf die Bibel als Grundlage ihres Handelns berufen möchte.

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