In N-TV wird ein Projekt beschrieben, bei dem psychisch Kranke, Behinderte und Suchtkranke, gemeinsam ein renovierungsbedürftiges Haus mit gespendeten Materialien renovieren und neu gestalten.

„Selbstwert entdecken“ nicht nur für Behinderte und Suchtkranke, sollte uns alle zu denken geben.

Nicht nur in diesen Gruppen, kommt es zu Orientierungslosigkeit, wenn keine Perspektive vorhanden ist.

Gerade Jugendliche und Kinder werden in eine Passivrolle innerhalb der Familie gedrängt, in der sie sich nur schwerlich befreien können.

Mir kommt es vor,  je mehr Materialismus vorhanden ist, desto mehr Verwahrlosung findet statt, nicht überall, doch erschreckend oft.

So etwas nennt man auch Wohlstandsverwahrlosung.

Verpflichtende Waldtage für Kindergarten-und Grundschulkinder, würde die Selbstwahrnehmung und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken.

Anstatt quälender Barrenturnübungen, wären für ältere Schulklassen Boxen und asiatischer Meditationssport, wie Tai-Chi empfehlenswert.

Das schont nicht nur die Nerven des Schulpersonals, sondern erfreut auch die Schüler, deren Motivation gesteigert und damit auch der Frust abgebaut wird.

Wenn Meditationssport in der 1. Stunde angewendet würde, könnten viele Probleme in der Schule abgefedert werden.

Jugendliche sind überfrachtet mit Medienkonsum und Problemstellungen innerhalb der Familie, die sie meist abfedern müssen.

Nicht nur in Familien mit Alleinerziehenden, fungieren Kinder als Ansprechpartner der Erwachsenen.

Gerade in den „privilegierten“ Haushalten habe ich mitbekommen, müssen Kinder entweder die Erwartungshaltungen der Eltern unbedingt erfüllen, oder sie werden in eine Rolle des Zuhörers und Freund/in gepresst.

Eltern müssen als Verantwortlicher auftreten, Eltern sind nicht die „Freunde“ ihrer Kinder, sondern die Erziehungsberechtigten und als solche müssen sie unbedingt auch von ihren Kindern wahrgenommen werden.

Manche Eltern jedoch, werden mit der eigenen Wahrnehmung „Älter werden“, einfach nicht fertig und drängen sich selbst in die Rolle des immer jungen Teenagers.

Das bietet Kindern aber keine Orientierung und überfordert sie.

demnächst mehr…

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