Wieder einmal wunderbar geschrieben von Steven Black:

 Alle Menschen haben Schwierigkeiten zu bewältigen und stehen vor diversen, entweder beruflichen oder persönlichen Herausforderungen. Es gibt immer wieder Hürden, die sich vor uns auftürmen und der Mensch hat immer die Wahl, diese in Angriff zu nehmen und zu bewältigen, oder einfach nichts zu tun. Viele Vorsätze, die wir vielleicht einmal gehabt haben, sind einfach “in Rauch aufgegangen”. Weil vielleicht keine Idee, oder kein Ansatz vorhanden war, wie man diese Vorsätze konkret umsetzen kann.

Der Mensch tut sich im allgemeinen leichter, wenn er Vorgaben, die man an ihn stellt für Andere verwirklichen, oder umsetzen soll. Wenn sein Arbeitgeber ihm/ihr sagt, was getan werden soll. Viel schwieriger kann es sein, die eigenen Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche zu artikulieren und auszudrücken, die man im Leben eigentlich erleben möchte. Und sie dann nicht für jemand anderen, sondern für sich Selbst umzusetzen.

Unser von außen beeinflusstes Ich, welches ich gerne “strategisches Selbst” (nach D.S. Barron) nenne, diese so konditionierte, gesellschaftlich manipulierte Version unseres Ichs, mit all seinen Mangelgefühlen und Kompensierungsstrategien, ist im Widerstreit mit den Wünschen und Träumen des authentischen, innen ruhenden Ich, dessen Stimme oft leiser, aber stetig zu uns spricht. Dies sind die zwei Seiten unseres EGO, wobei Ego eine Umschreibung für die selbstreflektierende Beziehung ist, die wir mit uns Selbst haben.

Diese Beziehung, die wir mit uns Selbst führen, kann Gesund, Erfüllend, Selbstzerstörerisch, Neurotisch, Zynisch, usw. sein. Oft ist diese Beziehung mit uns Selbst ein ziemlicher Mischmasch, einander widersprechender Denk – und Verhaltensweisen, ein wilder Mix von Absichten des strategischem und authentischen Selbst. Manches was wir Tun ist Gesund, manches ist weniger gut für uns und einiges ist ziemlich undefiniert. Meistens weiß der Mensch das ganz genau, weiß vielleicht aber nicht, wie er es ändern kann.

Unser strategisches Selbst kennt keinen Selbstwert und hat kein echtes Vertrauen in sich Selbst. Sondern es bedient sich strategischer Verhaltensweisen um zu überleben und kompensiert seine Mangelgefühle, um so zu tun, als ob es Selbstwert hätte und nennt es dann Selbstbewusstsein. Was ein Verhalten an den Tag bringt, welches gesellschaftlich akzeptiert und Karriereförderlich ist.

Aber wirkliches Selbst-Bewusstsein, welches sich Selbst tatsächlich bewusst ist und seinen inneren Wert kennt, ist was völlig anderes. Kaum jemand hat das wirklich je kennengelernt, woher sollte das auch kommen? So etwas benötigt Klarheit, Wissen und tiefes Vertrauen in sich selbst. Unsere Gesellschaft fördert solch eine Entwicklung nicht unbedingt, sondern ist darauf ausgerichtet uns diverse Karotten vor die Nase zu halten und uns einzureden, wir müssten uns nur so oder so Verhalten, dann würden wir die Karotte eines Tages schon bekommen.

“Karotte” steht hier als Metapher für die jeweiligen Wünsche und Bedürfnisse, die wir als Menschen haben. Aber wir bekommen sie nie, sondern nur ein Surrogat, ein Ersatzprodukt davon und dies füttert nur jenen Teil in uns, der im Mangel lebt und die Brotkrumen vom Teller des Lebens nimmt.

Doch wir alle haben dieses von außen beeinflussbare Ich, an dem ständig herumgezerrt und das tagtäglich mit diversen, gesellschaftlichen Vorstellungen konfrontiert wird, sodass es ständig mit Ablenkungen und Verwirrung zu kämpfen hat. Für wie bewusst wir uns auch immer halten mögen, wir versacken täglich, immer wieder in “Bewusstlosigkeit” und überlassen dem “strategischen Selbst” die Zügel, welches irgendwelchen “Glitzerdingens” nachstarrt und sich bereitwillig vom wesentlichen ablenken lässt. Dadurch sind wir leicht beeinflussbar und lenkbar.

Indem wir uns ablenken lassen, schweben wir einfach durch die Gegend, haben keinen wirklichen Fokus und uns fallen ständig Sachen auf, die wir NICHT wollen. DAS ist der Brennpunkt, der uns meistens ins Auge sticht. Wir schauen nicht drauf, was wir wollen, sondern richten unsere Aufmerksamkeit darauf, was wir nicht wollen.

Was ist dieses wesentliche? Nun, einfache Frage, keine einfache Antwort: DU Selbst! Aber da unser Selbst aus vielen unterschiedlichen Aspekten besteht, dreht sich die Ablenkung und Manipulation darum, damit wir kein starkes und stabiles Haupt-Ich entwickeln, welches die Führung über alle anderen Ich Aspekte übernimmt und quasi als Familienoberhaupt, des menschlichen Gesamtwesens agiert.

Eine Hauptherausforderung in dieser Welt ist es, speziell für die Menschen, denen Bewusstsein einigermaßen ein Anliegen ist, ein solches bewusstes Ich zu entwickeln. Ein Bewusstsein, dass der Herr im eigenen Haus ist und welches lernt, das strategische Selbst und sein Kompensierungsverhalten im Griff zu haben, sowie seine Bewusstheit immer stärker entwickelt. Ein Ich, dass lernt, einen Fokus für sich Selbst und seine authentischen Bedürfnisse, sowie Klarheit zu entwickeln.

Sich überhaupt einmal bewusst zu machen und herauszufinden, welche Wünsche wir tatsächlich haben könnten, ist gar nicht so einfach. Hat man denn welche, und wenn ja, wie sehen die aus? Ja genau, DU! Was willst du vom Leben, was willst du erleben, was erfahren? Was würdest du gerne im Leben ausdrücken wollen? Was möchtest du wirklich gerne tun?

Diverse Inhalte des menschlichen Bewusstseins

Tatsächlich gleicht die Suche nach einem konkreten, inneren Wunsch, der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Das menschliche Bewusstsein wird ständig mit irgendwelchen Informationen und Ablenkungen bombardiert. Dauernd wird irgendwas an uns herangetragen. Um herauszufinden, was man selber wirklich möchte, sollte man tief in sich hineinblicken. Das menschliche Bewusstsein im oberen Bild steht für den Heuhaufen, wo umgeben von zahlreichen Bildern und Dingen, die wir angeblich dringend brauchen, die Nadel – unser Wunsch – versteckt und verborgen liegt. Hat man seinen Wunsch gefunden, der einem wirklich am Herzen liegt, besteht die nächste Herausforderung darin, herauszufinden, wie man “die Nadel” (den Wunsch/das Ziel) magnetisieren und verstärken kann.

Okay, natürlich haben Menschen Wünsche. Heute diesen, Morgen jenen Wunsch und Übermorgen, ja, mal schauen, irgendwas fällt mir da schon ein. Irgendwie, ja, da hab ich Wünsche, aber meistens kriegen das doch nur “die Anderen”. Man redet sich irgendwann vielleicht ein, dass man eigentlich gar keine Wünsche hat und zufrieden ist, wie es ist – es könnte ja viel schlimmer sein, nicht? Und all die Typen mit dem vielen Geld, macht ja doch nicht glücklich, oder? Wozu sich also anstrengen? Ist doch alles nur schmutzig und auf der Welt geht’s doch eh nur Ungerecht zu. Auf dieser Welt haben doch sowieso nur Illuminaten und Elite Heinis das sagen ..

Das stimmt in vielen Dingen, aber nur, weil sie genau wissen, WAS sie wollen, WIE sie es kriegen und WEIL sie es umsetzen. Ich und Du könnten das auch! Es gibt konkret Werkzeuge dafür, die man nützen kann, um Ziele zu definieren, herauszuarbeiten, zu konkretisieren und dann zu verwirklichen. Willst du ein eigenes Haus? Viel Geld haben und jemand sein, der wirklich “einen Unterschied” machen könnte? Warum denn nicht, Du kannst das möglich machen. Man stelle sich vor, was man mit Geld alles möglich machen und unterstützen könnte.

Wir kennen alle, den in vielen Bereichen bedauernswerten Zustand in unserer Welt, die Ungerechtigkeiten, die Hoffnungslosigkeit, die Umweltverschmutzung, die ökonomischen und politischen Schieflagen, etc. etc. Die Bewusstseins – und/oder spirituelle Entwicklung ist wichtig, aber sie alleine wird die äußere Welt nicht sehr schnell verändern. Es gibt viele alternative Möglichkeiten, interessante, Förderungswürdige Entwicklungen und Ideengeber. Woran es meistens mangelt ist die finanzielle Umsetzbarkeit. Der Mangel an Finanzkräftigen Menschen, die bereitwillig ihr Geld in solche Entwicklungen stecken, welche die Welt konstruktiv voranbringen würde. Könnt ihr die positive Kraft und unglaublichen Möglichkeiten von Geld hierbei sehen?

Leider hat die Mehrheit der Menschen, die sich für Bewusstsein interessieren, nicht diese finanziellen Möglichkeiten. Sonst sähe es inzwischen anders aus. In der materiellen Welt, in der wir immerhin alle leben, ist Geld eine wichtige Energie, mit der nahezu alles “magnetisiert” werden kann und in die Wirklichkeit gebracht. Und weil Geld eine solche Kraft sein kann, ist es zur Unterdrückung missbraucht worden. Daher hat Geld mittlerweile diesen “negativen Touch” bekommen, den es nicht verdient hat. Denn es hat viel mit unserem Selbstwert zu tun und wie wir uns selbst und andere einschätzen.

Die letzten Tage hatte ich einen interessanten Workshop. Dabei ging es genau um die Frage, welche Wünsche und Ziele wir hätten, und wie wir diese umsetzen könnten. Die Workshop Leiterin hat uns einige wichtige Hintergründe klargemacht, die im Zusammenhang mit Wünschen und ihrer Verwirklichung einhergehen. Und sie hat uns ein Werkzeug an die Hand gegeben, welches sie Selbst in ihrem Leben nutzt und sich als sehr Wirkungsvoll erwiesen hat.

                                                                                                                                                    DAS VISION BOARD

1. Definiere deinen Wunsch und formuliere deine Vision. Das, was du bekommen willst, und nicht, was du nicht willst. Erstelle einen konkreten Satz, indem dein Wunsch/Ziel bestmöglich zusammengefasst ist.

2. Erstelle dazu ein “Vision Board”. Also eine visuelle Darstellung vom Gewünschten herstellen – ein Bild von dem angestrebten Ziel. Was für Bilder, welche Emotionen und Gefühle bringt man überhaupt mit dem Wunsch/Ziel in Zusammenhang?

3. Verpflichte dich selbst zu einer täglichen, physischen Körperübung, während der du deinen Wunsch/Ziel laut wiederholst.

4. Erarbeite dir die dafür notwenigen Schritte und Aktivitäten, wie sich dein Wunsch realisieren lässt. Also was genau muss ich Tun, um von A nach B und dann nach C zu kommen?

5. Werde dir klar, ob du das dafür notwenige überhaupt Tun willst und ob es deinen Möglichkeiten entspricht. Falls einige Dinge zu schwierig, oder aus irgendwelchen Gründen nicht erreichbar sind – ändere dein Ziel und formuliere es um. Passe es an.

6. Hänge dein “Vision Board”, also das Bild deiner persönlichen Vision, gut sichtbar und in der Nähe eines Platzes auf, wo du immer wieder hinschauen und dir dein Ziel in Erinnerung rufen kannst.

7. Und dann TUE, was du Selbst dazu machen kannst.

Dies ist keine Wunscherfüllungsmethode ala “The secret”. Quasi, “ich visualisiere mein Glück, meinen Wohlstand und husch, husch, schon schneit es in mein Leben” – NO, it’s not! Es geht vor allem darum, sich über sich Selbst klar zu werden und was du wirklich willst. Was sind deine Potentiale und wie kannst du sie verwirklichen? Was würde dich wirklich begeistern? Was macht dir Freude? Was möchtest du in dein Leben ziehen?

Indem der Wunsch, das Ziel definiert wird, hat man die “Nadel im Heuhaufen” identifiziert. Was nicht bedeutet, dass keine weiteren “Nadeln” im Bewusstsein herumliegen würden. Tatsächlich existieren viele solcher “Nadeln” dort, aber mit einer beginnt man. Und irgendwann kommt die nächste dran.

Wir alle kennen das Bild, wo Eisenspäne sich um ein Magnetfeld gruppieren. Der Raum um einen Magneten ist ein Kraftfeld. Die magnetischen Feldlinien geben für jeden Punkt des Magnetfeldes die Richtung an, wo sich die Eisenspäne aufgrund der dort herrschenden magnetischen Kraft anordnen.

Indem man also ein Bild seiner Vision, seines Zieles kreiert, magnetisiert man diese Zielabsicht. Eine weitere Bekräftigung dieser persönlichen Absicht, entsteht durch die mit sich Selbst eingegangene Verpflichtung, täglich eine bestimmte physische Körperübung dazu zu absolvieren. Das kann alles mögliche und kann durchaus einfach sein. Diese physische Übung bringt die Idee in den Körper und verstärkt sie weiter. Wichtig dabei ist, sein Ziel vor Augen zu haben und es sich laut vorzusagen, während man die Übung macht. Und ganz nebenbei, tut man damit etwas für seine körperliche Gesundheit.

Das Vision Board gut sichtbar und in einem Raum zu befestigen, wo du dich täglich oft aufhaltest, erleichtert es dir, dass die Zielabsicht oder der Wunsch, nicht gleich wieder in den permanenten Strom des Bewusstseins versinkt und wieder “vergessen” wird. Diese Vorgehensweise unterstützt dich, damit du den Fokus beibehaltest und es hilft auch, um die notwendige Disziplin aufrecht zu erhalten, die für die weitere Umsetzung notwendig ist. Es stimuliert, motiviert und inspiriert dich.

Das Vision Board sollte wie eine Komposition sein, mit liebe zum Detail und gefüllt mit Dingen, die dein Herz hüpfen lassen. Je mehr Energie man rein gibt, desto mehr bekommt man raus. Bei jedem Blick auf das Vision Board impft man quasi sein Unterbewusstsein. Ihr wisst ja, steter Tropfen höhlt den Stein. Je stärker die Magnetisierung einer Absicht, eines Zieles, desto mehr werden sich Umstände, Möglichkeiten und “Zufälle” ergeben, die durch das Leben an dich herangetragen werden und wodurch Handlung und Verwirklichung möglich wird.

Lasse deine Träume nicht von Menschen kleinreden, die ihre eigenen schon begraben haben. (Unbekannter Autor)

Die “Nadeln im Heuhaufen” sind unsere vergessenen Träume. Viele davon wähnen wir begraben, weil wir keine Gelegenheit hatten, sie zu Leben. Aber man kann sie wiederfinden, sie sind nicht tot, sie sind nur gut innerhalb des Bewusstseins verborgen.

Das Vision Board ist ein hilfreiches Werkzeug, um positive Veränderungen in seinem Leben zu kreieren. Wenn wir unser Ureigenes Potential und unsere Talente leben können, dann tut man a) etwas, was man gut kann und b) meistens gerne tut. Was nicht bedeutet, dass auch nicht da Arbeit zu tun ist, die manchmal weniger lustig ist. Es gibt keinen Beruf, der nur aus Freude, Friede und Eierkuchen besteht. Aber sollten wir nicht alle versuchen, uns Selbst zu verwirklichen und aus dem Hamsterrad von Abhängigkeit, Opferbewusstsein und Freudlosigkeit auszubrechen?

Wenn man vielleicht unschlüssig, über sein innewohnendes Potential ist, dann sollte man eventuell eine “Penta Design”® Analyse machen. Ich kann das nur empfehlen, und obwohl ich mir meiner Talente recht bewusst war, sind da einige bemerkenswerte Informationen hinzugekommen, wodurch ich mein System und wie ich funktioniere, viel besser verstehe.

PentaDesign basiert auf Grundlage der Human Design Matrix, die Robert Krakower “Ra Uru Hu” im Jahre 1987 empfangen hat. Dieses Wissen ist eine Integration von alten Wissensystemen, wie dem Chakrensystem, I Ging und der Astrologie. Die PentaDesign Methode beabsichtigt die integre Einzigartigkeit eines Menschen bewusst zu machen und zu fördern. PentaDesign analysiert sowohl Talente und Potentiale als auch Vermeidungsstrategien und Kompensationen.

Wie einige der regelmäßigen Leser/innen vielleicht wissen, bin ich seit längerer Zeit dabei, ein Buch zu schreiben. Es geht dabei um die Auswirkungen von Transformationsarbeit und die Bewältigung meiner Drogen Vergangenheit. In den letzten Monaten hat sich jedoch herausgestellt, dass es mir teilweise sehr schwer fiel, regelmäßig daran weiterzuarbeiten. Ich bin oft nur durch reine Willenskraft zum Computer und habe weiter geschrieben – teilweise ziemlich freudlos. Irgendwie ist die Lust verschwunden, die ich beim schreiben hatte.

Eines habe ich sofort nach dem Workshop bemerkt – es hat meine Begeisterung fürs Buch neu entflammt und mich wieder in die Spur gebracht. Unter anderem bedeutet das auch, dass ich einige Seiten umschreiben muss. Man spürt einfach den Unterschied beim lesen, wenn der “Drive” verschwindet.

Ich schreibe jetzt seit 7 Jahren kostenlos im Internet, was ich dafür an Spenden und Wertschätzung hereinbekam, hätte gerne mehr sein können. Aber das hat natürlich auch mit mir persönlich zu tun und wie ich Geld früher betrachtet habe. Das war eher negativ, ich habe halt auch diverse, komische Glaubenssätze inhaliert, die oftmals mit Geld zusammenhängen. Es gab jedoch immer wieder Leute, die ihre Wertschätzung auch finanziell ausdrückten. Bei dieser Gelegenheit –  vielen Dank, an all jene Unterstützer.

Grade das Geldbewusstsein kann bei Menschen, die sich für Bewusstseinswachstum interessieren, fatale und eher destruktive Schräglagen haben. Ich habe meine Einstellung dazu geändert und verstehe inzwischen, dass der Wert, den man sich Selbst zubilligt, ursächlich mit dem eigenen Geldfluss zusammenhängen kann. Alles hat immer mit uns selber zu tun, mit unseren Gedanken, unseren Emotionen und Glaubensmustern. Persönlich, National und auch Global.

Du bist, wo deine Gedanken sind.
Sieh zu, dass deine Gedanken da sind,
wo du sein möchtest.
(Rabbi Nachman von Bratzlaw)

Veränderungen im persönlichen Leben, wie auch geistige oder emotionale Transformation, sind durch Arbeit an sich Selbst erreichbar. Da ist Training wichtig, Ausdauer und Disziplin. Wir werden tatsächlich uns selber trainieren müssen, wenn wir aus der manipulierten Massenbewusstseinsfalle aussteigen und uns Selbst als Herrn/Frau anerkennen möchten. Um das, was wir im Innersten sind, im Außen leben zu können, reicht “im Sein sein” nicht aus. Da geht es um das Tun, um Arbeit und ja, das kann durchaus anstrengend sein. Damit die Dinge sich ändern, müssen wir selbst uns ändern. Aber so kann die Raupe zum Schmetterling werden – a complete change of reality.

Man kann natürlich noch so viel Vision Boards oder Visualisierungen machen, wenn Teile in dir mit dem Ziel nicht konform gehen, dann arbeiten da Energien gegen dich und nicht mit dir. Ich hab da auch so einen Saboteur in mir, der viel lieber durchs Internet floaten würde, anstatt zu arbeiten und am Ball zu bleiben. Aber da sind wir wieder beim Fokus und wie man lernt, mit diesen Teilen in sich selbst umzugehen. Wer ist der Boss, das Haupt – Ich des Gesamtsystems, welches ich bin?

Ich habe entdeckt, dass ich am Computer, wenn ich am Buch arbeite, keinen Browser verwenden darf. Sonst schweife ich immer wieder ab und irgendwelchen Sachen hinterher, die mir eigentlich relativ schnuppe sind. Aber das Konsumfluffy, jener Part des strategischen Selbst in mir, das will einfach nur konsumieren. Also muss ich da aufpassen und am besten geht das, indem ich nur die Fenster offen habe, die ich wirklich brauche. Das muss man trainieren, da heißt es aufmerksam sein. Welchen Anteilen in mir erlaube ich, den jeweiligen Fokus zu verändern?

Das geht so schnell, man merkt es meistens gar nicht – und zack, die komplette Aufmerksamkeit, der ganze Fokus zerbröselt. Und so schnell schaut man gar nicht, sind 2 Stunden einfach “verschwunden”. Oh ja, das braucht Training, immer und immer wieder. However: Lieber Leser, liebe Leserin, vielleicht konnte dieser Beitrag dich inspirieren und womöglich bastelst du dir auch ein Vision Board. Und falls du nicht weißt, wie die einzelnen Schritte zu deiner Zielerfüllung aussehen, formuliere es trotzdem. Wage es zu träumen ..