manche Menschen nicht einfach von der Lebensbühne gehen können.

Vielfach hört man den Wunsch von Senioren, einfach gehen zu dürfen und in Frieden zu sterben.

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, warum das so ist und oft musste ich feststellen, dass gerade jüngere Menschen die viel früher gehen, ein geradezu unabhängiges Dasein führten, während Menschen die lange bleiben, klammern.

Loslassen ist, denke ich das Thema für diese Menschen, die gehen möchten.

Hört sich einfach an, ist aber meist kompliziert, da Verpflichtungen die auch häufig Dominanz aufzeigen, seine Umgebung weiter versorgt zu wissen oder auch der Wunsch nach Bestimmung der Abläufe, sich festgesetzt haben.

Das zeigt sich dann auch, dass man ständig die Angehörigen um sich versammeln möchte und sich nur noch auf deren Besuche konzentriert und sehnt.

Wenn man sein Sehnen auf Gott legt, hat man die eigene Dominanz abgelegt um andere

Menschen zu besitzen oder sie gar unbewusst zu manipulieren.

Diese Dinge zu sortieren, hat früher einen guten Pfarrer ausgemacht.

Doch bei unserem heutigen Mangel an seelsorgerischer Fürsorger in der Gemeinde, durch immer größere zu betreuende Pfarrämter, ist das schwierig geworden.

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