Geht es bei der Beschneidung in der Neuzeit wirklich um den Glauben, oder doch nur um ein menschlich traditionelles (Machterhalt) – Handeln?

Beschneidung machte früher durchaus Sinn. Alle Handlungsweisen (Beschneidung, Schweinefleisch) die Gott den Menschen im Alten Testament  aufgezeigt hat, ergaben Sinn, da die Hygienestandards damals mit heute, nicht zu vergleichen waren.

Die Essensregeln hat Jesus dann im Neuen Testament völlig außer Kraft gesetzt, indem er sagte: Nicht was in den Mund hineinkommt beschmutzt den Menschen, sondern das was herauskommt.

Gott hat uns einen Verstand gegeben Dinge (Machtspiele) zu erkennen und entsprechend zu handeln.

In 5.Mose 10,16
So beschneidet nun eure Herzen und seid hinfort nicht halsstarrig.

In Kolosser 2.11
In ihm (Christus) seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, als ihr nämlich euer fleischliches Wesen abgelegtet in der Beschneidung durch Christus.

 

Guter Artikel über das Einknicken der Bundesregierung für die Beschneidung. „Die neue Sprache des Antisemitismus ist die Sprache der Menschenrechte“

Außerdem eine Buchempfehlung ‚ „Antisemit!“: Vorwurf als Herrschaftsinstrument ‚ von Moshe Zuckermann

 

Guter Artikel von n-tv Ein Kommentar von Issio Ehrich – Legalisierung der Beschneidung Politik verfällt dem Aktionismus

Sie muss das religiöse Leben in dem Maße ermöglichen, in dem es mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

 

Es liegt mir fern zusätzlich Feuer in Wunden zu legen, aber wenn man so etwas liest, kann man eigentlich nur noch WOW sagen und verwundert die Augen reiben. Arrogante und verbohrte (Ver)Führer sterben leider nicht aus.

Diese „Hardliner“ hier Rabbi Ovadia Yosef  spirituelles Oberhaupt der Schas-Partei, momentan an der israelischen Regierung beteiligt und stellt vier Minister. Seine Ansicht zum Verhältnis der Juden zu Nichtjuden hat er in der „Jerusalem Post“ auf einen kurzen Nenner gebracht: „Der einzige Grund, warum Nichtjuden existieren, sei, um den Juden zu dienen“.

Mehr zu solchen wüsten Ergüssen hier:

http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=191782

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