mal wieder auf breiter Front durch alle Politiker?

Nachhaltigkeit ist nicht gefragt. Hier ist Profit ohne Hinterfragung angesagt.

Gentechnisch verändertes Soja oder Mais soll die große Nachfrage an Fleisch decken.

Doch gerade das wird immer kostspieliger, denn mit zunehmendem Einsatz von Pflanzenschutzmittel, werden die Pflanzen immer resistenter und es müssen immer aggressivere Mittel zum Einsatz kommen.

Wir wissen das nur eine nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen Lösungen für den Hunger in der Welt bietet, aber wir alle handeln nicht danach.

Nach uns die Sintflut, lautet deshalb unser Motto.

Unsere Tiere bekommen Gensoja und niemand sagt jetzt ist Schluss.

In den Ländern die große Flächen davon anbauen, häufen sich Krankheitsfälle und wir hören einfach nicht hin.

Heute lief eine interessante Sendung in Plus Minus, was man schon immer gedacht hat, nur nicht zu beweisen war.

Für den Schweinemäster ist das völlig normal: „Die Fütterung von gentechnisch veränderten Pflanzen ist Standard in der Welt – ich denke, bei Schweinefutter etwa 95 Prozent und bei anderen Futterarten auf Sojabasis weit über 80 Prozent.“ Gensoja ist zwar nicht besser als herkömmliches Sojafutter, aber billiger.

Eine interessante PDF von Greenpeace zu diesem Thema gibt es hier.

Interviews von Greenpeace mit neun WissenschaftlerInnen über das Risiko von genmanipulierten Pflanzen – wie beispielsweise:

„Das menschliche Genom hat etwa 30.000 so genannte kodierende Gene und
diese können für mehr als 500.000 verschiedene Proteine kodieren. Daher ist die
Ambivalenz der Gene – ein einziges Gen kodiert mehrere Proteine – sehr hoch . “
Professor Marcello Buiatti, Italien

„ Gentechnik ist nicht ausgereift. Die heutigen Produkte der Gentechnik sind
noch auf einem Niveau der Dinosauriertechnologie. Wir benutzen artfremde
Gene; wir wissen nicht , wo diese Gene eingebaut sind oder was sonst in der
ganzen Kette vom Gen bis zum Protein verändert wird.“

Dr. Cesare Gessler, Schweiz

„Deshalb sollten wir uns bewusst sein, dass die Untersuchungen… weit unter
dem Niveau liegen, das notwendig wäre, um die Toxizität oder irgendwelche
unerwarteten Effekte von Pflanzen vorhersagen zu können . “
Professor Gilles-Eric Seralini, Molukolarbiologie Frankreich

„Es wäre schön , wenn sich eine größere Bescheidenheit durchsetzen und mehr
ExpertInnen die Grenzen ihres Wissens zugeben würden.“
Dr. Richard Firn , England

Link auf Plus Minus Videothek zum Thema Pflanzenschutzmittel Roundup:
http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6428206?pageId=487890&moduleId=432744&categoryId=&goto=&show=

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Offizielle Dokumente unter:

http://www.meine-landwirtschaft.de/fakten/offizielle-dokumente.html

Hier finden Sie eine noch etwas ungeordnete Übersicht über einschlägige Gesetzestexte und Erläuterungen dazu von der Bundesregierung (BMELV) und der Europäischen Kommission.

Wenn auch Sie mitbestimmen wollen Campact gegen Gentechnik

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