Killerspiele sollten also verboten werden?

Werden Kinder und Jugendliche aggressiver durch zocken von Killer-Spielen?

Ich denke, nein.

Nur wenn das Umfeld nicht stimmt, kommt es zu Störungen, aber nicht durch die gespielten Spiele.

Ich denke sogar, dass diese Spiele Aggressionen abbauen können.

Ok, ich gebe zu, zwei Stunden im Sportverein wären vielleicht sinnvoller und effektiver,

aber wo das nicht gegeben oder gar gewünscht ist oder zusätzlich, warum nicht ?

So ein Statement kommt ihnen seltsam vor?

Nein, ich bin nicht von der Spieleindustrie bestochen und nein, ich sage das nicht,  weil ich in der Computerbranche tätig bin,

auch zocke ich selber keine Killer-Spiele, im Gegenteil, solche Spiele sind mir viel zu eintönig.

Das was ich aber bisher in der Praxis gesehen habe, läuft immer auf das Gleiche raus, wenn mal wieder etwas Schlimmes (Amoklauf o.ä.) passiert,

werden Schuldige gesucht, so ein Pseudophänomen wie Killerspiele ist perfekt als Sündenbock.

Kinder und vor allem Jugendliche flüchten sich gerne in Spiele, um dem Druck Eltern/Schule zu entgehen.

Wenn es ihr Kind (Alter vorausgesetzt +/-) nicht daheim spielen kann, dann geht es zu Freunden

und was da abläuft können Sie nicht annähernd kontrollieren und vielleicht ist es manchen Eltern sogar so lieber – aus dem Auge, aus dem Sinn.

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