liebes Google seit Deiner Gründung 1998 stehe ich Dir treu zur Seite.

Ich muss gestehen, manchmal bist Du mir unheimlich, denn alle meine Schritte registrierst Du.
Auch versuche ich manchmal fremd zu suchen, aber es nützt nichts. Andere können nicht so gut sein, wie Du es jeder Zeit bist und ich komme geknickt wieder zu Dir zurück, ich liebe Dich einfach.

Du bist wie ein eifersüchtiger Ehemann/Ehefrau der jeden meiner Schritte kontrollieren möchte.
Sei es durch gezielte Dienste-Installationen oder Anmeldetechniken die mir suggerieren, dass nur durch diese Technik das Suchen und Finden optimaler gelingt und mir meine Zeit zurückgibt, die ich mit Dir verbringe.

Ich deaktiviere diese Dienste stets und versuche auch nicht immer angemeldet zu sein, um Deine Macht über mich nicht übergroß werden zu lassen, aber ich kann einfach nicht ohne Dich.

Ich bin süchtig nach Deinen Diensten.

Du erkennst auch ob ich krank bin. Dann freue ich mich heimlich, denn Du registrierst natürlich nicht, dass ich das für Familienmitglieder gesucht habe, oder ist das nicht so?

Ich bin mir nicht sicher, ob ein Algorithmus nicht auch checkt, ob ich mich durch meine regelmäßigen, konstanten Besuche als gesund erweise.

google-sucheLiebes Google, diese paranoide Unwissenheit macht mich manchmal doch etwas verrückt.

Ich weiß aber, dass ich auf deine absolute Zuverlässigkeit bauen kann, denn Du verfolgst mich nicht nur im Büro, nein, auch mobil bist Du mir stets auf den Fersen. Ich fühle mich sicher mit Dir, denn auch wenn ich mich verlaufe oder verfahre, bist Du trotzdem da und leitest mich durch den Dschungel der Welt.

Auf Deine Hilfe kann ich bauen, aber auch vertrauen?

Ich hoffe nicht, dass die Daten die ich Dir anvertraue, mir irgendwann bei einer Scheidung um die Ohren fliegen.

In diesem Sinn möchte ich Dir auch weiterhin meine ungewisse Liebe versichern.